Der Verband
Kleingartenanlagen sind ein unverzichtbarer Teil des öffentlichen
Grüns in einer Großstadt.
21 km offene Wander- und Radwege für alle Bürger durchziehen die Anlagen. Kleingärten beeinflussen durch reichhaltige und vielfältige Flora und Fauna das Stadtklima wesentlich mit.
Kleingärten sind für das heutige Freizeitverhalten des Bürgers aus
Umweltschutzgründen unverzichtbar.
Wer einen Kleingarten in Essen hat, belastet nicht die Luft auf der Fahrt
in sonstige Erholungsgebiete.
Mitglieder
Vorstand
Historisches
Mitglieder
Der Stadtverband Essen der Kleingärtnervereine e.V. besteht aus aktuell 114 Essener Gartenbau- und Kleintierzüchtervereinen.
Die Mitgliedsvereine entsenden einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ihren Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden sowie einen oder mehrere Delegierte. Die Anzahl der Delegierten ist abhängig von der Mitgliederzahl des Vereins.
Wichtige Entscheidungen, die mehrheitlich von den Essener Gartenbauvereinen getragen werden müssen, kommen auf der Mitgliederversammlung zur Abstimmung.
Ebenso wird der Vorstand des Stadtverbandes alle drei Jahre von den Teilnehmern der Mitgliederversammlung gewählt.
Auch werden auf der Mitgliederversammlung regelmäßig neue Kassenprüfer bestimmt, da jedes Jahr Kassenprüfer nach dem Rotationsprinzip ausscheiden.
Zusätzlich gibt es zwei erweiterte Vorstandssitzungen im Jahr, bei denen die Vereinsvorstände über aktuelle Themen und anstehende Entscheidungen informiert werden.
Unser Vorstand
Der Vorstand des Stadtverbandes Essen der Kleingärtnervereine e.V. setzt sich aus fünf Personen zusammen und wird alle drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt.
Vorstand und Geschäftsführer des Stadtverbandes von links:
Klaus Wiemer (2. Vorsitzender),
Sven Fink (Technischer Leiter),
Sven Fittinghoff (Vorstandsmitglied),
Ernst Gummersbach (Vorstandsmitglied),
Karl-Heinz Castro (Vorstandsmitglied),
Holger Lemke (1. Vorsitzender)
Über uns – Historisches
Der Stadtverband Essen der Kleingärtnervereine e.V. wurde im Jahre 1919 als „Gartenbauverband für den Stadt- und Landkreis Essen“ gegründet.
Nach dem Ersten Weltkrieg sowie während und nach dem Zweiten Weltkrieg dienten Kleingärten der Ernährung der Bürger, zum Teil wurden die Lauben als Wohnung genutzt.
Ab den 1950er Jahren, als die größte Not gelindert war, wandelten sich Kleingartenanlagen langsam von reinen Nutzgärten zu Gärten mit Freizeit- und Erholungswert.
Im Jahr 1983 wurde das Bundeskleingartengesetz verabschiedet. Es schützt die Anlagen in den Städten und regelt die Größe der Parzellen und Art der Bebauung. Auch die maximale Höhe der Pacht ist festgelegt, damit ein Kleingarten weiterhin erschwinglich bleibt.
1991 wurde die Essener Kleingartengrund und -boden gem. GmbH gegründet, die den Erhalt von Gartenanlagen auf privaten Flächen sichert.
„Der Grüne Bote“ informiert seit 1993 mit einer Auflage von 9.000 Exemplaren alle Essener Pächterinnen und Pächter über aktuelle Verbands- und Gartenthemen.
Essen war „Grüne Hauptstadt Europas 2017“. Wir Gartenfreunde trugen gerne, nicht nur im Jahr 2017, unseren Teil dazu bei, damit es in Essen grünt und blüht!
Heute wie in den vergangenen Jahrzehnten wird die Entwicklung unserer Gartenanlagen vom Verband in konstruktivem Dialog mit der Stadt Essen gestaltet.
Im Jahr 2019 feierte der Stadtverband sein 100-jähriges Bestehen.
Die Vorsitzenden seit Gründung:
Landrat Dr. Schöne (1919 bis 1929)
Landrat Mertens (1929)
Oberbürgermeister Bracht, Schäfer und Reismann-Grone (1929 bis 1935)
Rektor Franz Mauermann (1936)
Herr Wulff und Herr Schedel (1936 bis 1945)
Franz Mauermann (1946 bis 1953)
Otto Buse (1953 bis 1964)
Heinz Josef Sous (1964 bis 1978)
Heinz Detering (1978 bis 1984)
Wolfgang Gorski (1984 bis 1989)
Heinz Schuster (1989 bis 2014)
Holger Lemke (seit 2015, 2014 bis 2015 kommissarisch)